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Mein Alptraum nennt sich Joggen!

 

Joggen

 

Ich hasse Joggen wirklich. Ich konnte mich in der Vergangenheit, egal welchen Sport ich betrieben habe, nie wirklich dafür begeistern. Es war für mich immer ein notwendiges übel als mittel zum Zweck gewesen. 

 

Das erstaunliche beim Joggen ist, dass die Hälfte der Arbeit nur Kopfsache ist. Der Körper ist eher weniger das Problem, meistens macht der Kopf nicht mehr mit. Zumindest ist es bei mir und bei vielen Trainings- und Laufpartner so, die mich im Laufe meines ganzen Trainings begleitet haben. 

 

Es ist langweilig, eintönig und macht keinen Spaß am Anfang. 

 

Wenn man allerdings Routine rein bekommt, regelmäßig die Schnürsenkel seiner Laufschuhe zuzieht und einfach nicht drüber nachdenkt, wenn man seine Runden rennt. Dann wird es von mal zu mal leichter. 

Sobald man am Ball bleibt, und wenn man nur eine kleine Runde dreht, ist man sowohl mental als auch körperlich besser aufgestellt und das Durchhaltevermögen hat sich stark verbessert.

 

Wichtig ist, dass man sich irgendwie versucht zu motivieren. Bei mir sind es in der Regel meine Laufpartner. Oder neue Erfolge die ich zu verzeichnen habe. Auch mein Vierbeiner war ein angenehmer Laufgenosse. Hunde haben Ihre ganz eigene Motivation, besonders wenn sie voller Tatendrang und Elan dabei sind. 

Wenn man gewillt ist, schafft man es irgendwie immer sich zu motivieren. Man muss nur am Ball bleiben. Oft hilft auch der Stöpsel ins Ohr und gute Musik als Begleitung. Dann geht es ab raus in den Wald. Ich liebe es in der Natur über kleine Trailwege zu Joggen und die Umwelt in mich aufzunehmen. Neue Strecken zu entdecken und wegen jeden noch so kleinen Hügel komplett außer die Puste zu kommen. Sagte ich, ich liebe? Naja, sagen wir mal, bestimmte Aspekte des Joggens weiß ich durchaus Wert zuschätzen! 

Es ist unheimlich befriedigend, wenn man sein Training trotz widriger Umstände erfolgreich hinter sich gebracht hat und danach entspannt unter die Dusche steigen kann. 

Natürlich gibt es Tage. wo es nicht gut läuft. Das sehe ich allerdings nicht so verbissen. Auch diese gehören dazu. Wichtig ist nur, dass man trotzdem ein bisschen was tut. Umso besser läuft es wieder beim nächsten Mal. Lasst euch davon bloß nicht demotivieren, der Körper ist jeden Tag anders aufgeestellt. 

 

 

Ein Paar wichtige Punkte habe ich einmal für euch zusammen getragen:

 

1. Werdet euch bewusst, ob Ihr lieber für euch alleine mit Musik laufen geht, oder ob Ihr euch ein Trainingspartner sucht. Für mich haben beide Seiten Vorteile, und man sollte nicht nur von seinem Partner abhängig sein. 

 

2. Versucht eine Laufroutine auf zu stellen. An die Ihr euch bis auf absolute ausnahmen haltet. Auch wenn es mal schlecht läuft, was definitiv vorkommen wird, Hauptsache ihr seit es angegangen und habt ne Runde gedreht.

 

3. Es kann unheimlich motivierend sein, wenn man Abwechslung im Training hat. Ändert die Strecken, baut Intervalle ein oder Tempo Wechsel. Legt euch verschiedene Streckenlängen oder Laufzeiten fest.

 

4. Schaut euch doch mal bei euch in der Nähe um, es gibt inzwischen viele Laufgruppen, die auch neue Leute willkommen heißen. Oftmals bringen einige Mitglieder viel Erfahrung mit, und können vom Lauf-ABC bis hin zur Technik viele Hilfestellungen und Tipps geben.

 

 

 

5. Setzt euch Ziele, ob es ein kleiner 5 Km lauf um die Ecke ist, oder eine größere Veranstaltung. Es macht Spaß und ist eine schöne Erfahrung. Außerdem entwickelt man einen gewissen Ehrgeiz und wächst über seine Grenzen hinaus. Ihr werdet staunen, wie schnell Ihr laufen könnt. Ich habe bei meinem Ersten 5 Km Run meine Bestzeit getopt!

 

6. Vergesst nicht, euch regelmäßig zu Dehnen und Mobility-Training einzubauen. Das macht eure Muskeln geschmeidig und beugt Verletzungen vor. Nehmt euch ruihg die 10 Minuten Zeit!

 

7. Online sind sehr viele Laufpläne auch kostenlos erhältlich. Eine kleine Auswahl an laufplänen und Seiten findet Ihr unten verlinkt.

 

8. Lauflektüre kann sehr interessant und anregend sein, probiert es ruhig mal aus! 

Ich lese gerne Sportzeitschriften. In Punkto Laufen gibt es eine große Palette an verschiedensten Angeboten, von Trail-Running bis hin zur Hobby Laufzeitschrift ist alles vertreten.

Oftmals wird Funktionskleidung vorgestellt oder Schuhe Ausgewertet. Wer in der Hinsicht Anregungen braucht, findet dazu definitiv etwas. 
In der Regel werden auch verschiedene Laufpläne zur Verfügung gestellt, der kauf kann sich definitiv lohnen!

 

9. Nichts geht über eure Gesundheit. Nehmt euch die Zeit, euren Körper langsam an die ungewohnte Betätigung zu gewöhnen. Ignoriert chronische Schmerzen nicht und schaut lieber einmal mehr beim Arzt vorbei, als einmal zu wenig. 

Entzündungen und andere leiden können einen sonst sehr schnell zu einer längeren Laufpause zwingen. Das macht keine Freude!



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Seid Ihr der Meinung ich habe etwas vergessen? Oder wollt Ihr über ein bestimmtes Thema mehr wissen, dann schreibt mir gerne eine Mail an: 

Kommentare: 2
  • #2

    Debbs (Mittwoch, 21 November 2018 07:59)

    Super geschrieben! Und tolle Tipps �.

  • #1

    Jessica (Mittwoch, 14 November 2018 18:50)

    Super Artikel, Laura. Bin gespannt wie es weiter geht :D